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Buch-Aktionstag bei den Lesemamas mit der Autorin Tini Wider

Herzlich willkommen zum Buch-Aktionstag mit Tini Wider bei uns Lesemamas.

 

Wir wollen, wenn möglich, euch jeden Sonntag einen Autor / eine Autorin vorstellen. Es wird immer ein Buch des Autoren / der Autorin im Mittelpunkt stehen und die Person hinter dem Schreibenden.

 

Heute dürfen wir euch die Autorin Tini Wider und ihr Buch “Das magische Backbuch” vorstellen.

 

Viel Spaß beim lesen des Interviews, der Kapitelüberschriften und der Leseprobe.
Eure Lesemamas

 

 

Liebe Tini,
vielen Dank das du dich zu einem Interview bereit erklärt hast.
Erzähl uns doch zuallererst Mal, warum man dein Buch „Das magische Backbuch“ lesen sollte.
In meinen Geschichten geht es immer um mehrere Dinge. Einmal gibt es immer eine Liebesgeschichte. Nicht umsonst setzt sich Romantasy aus: Romance und Fantasy zusammen. Außerdem gibt es immer ein magisches Element. Ich liebe die Vorstellung, dass in unserer ‘normalen’ Welt plötzlich etwas auftaucht, dass mit Magie verbunden ist. Meine Protagonisten müssen allerdings immer durch eine Menge durch, bevor sie sich finden. Das wäre sonst langweilig, oder? Sie müssen alle etwas lernen, über sich hinauswachsen oder etwas erkennen, erst dann ist ihnen das Happy gegönnt. Wer also gerne in eine andere Welt, die unserer nicht unähnlich und doch ganz anders ist, eintauchen möchte, der ist bei mir richtig.
Ach und in diesem Fall bekommt ihr noch Lust auf Kuchen. Und das nicht zu knapp – es wird gebacken, was das Zeug hält. 🥰

 

Wir würden gerne mehr über dich erfahren. Du bist ja nicht hauptberuflich Autorin, dürfen wir erfahren was dein Brotjob ist?
Mein Brotjob hat den klingenden Namen: Animation Line Producer. Ich bin ausgebildete Filmproduzentin und habe in Österreich ganz klassisch am Filmset mit Brötchenschmieren begonnen. Während meinem Studium an der Filmakademie in Wien, kam dann ein Job nach dem anderen und das hat auch wirklich Spaß gemacht. In der Produktion ist man für die Organisation und den Ablauf der Dreharbeiten zuständig. So war ich bei Fernsehserien, aber auch Kinofilmen als Runner, Aufnahmeleiter oder Produktionsleiter mit von der Partie. Als wir dann vor knapp 10 Jahren nach Kanada ausgewandert sind, habe ich mich umorientiert, weil hier die Animation und visuelle Effekte-Industrie extrem geboomt haben. Immer noch boomen. Die Projekte, an denen ich gearbeitet habe waren: Jack Monsterschreck, Marvel Superhero Adventures, X-Men Apocalypse oder Veggietales. Ein Highlight war der My Little Pony Kinofilm.
Am meisten Spaß macht die Arbeit mit dem Team. Die Animationsleute sind alle ein bissl nerdy und abgefahren und ich glaub deshalb fühle ich mich da so wohl. 😜

 

Warum bist du nach Kanada ausgewandert und wo bist du dort genau?
Ich wollte schon immer in einem englischsprachigen Land leben. Irgendwie hat es mit den naheliegenden Ländern wie Großbritannien nicht geklappt. Wer Lust auf ein paar mehr Details hat, der melde sich doch gern bei meinen WiderWorten an. Unter folgendem Link könnt ihr euch anmelden www.tinischreibt.com
Ich lebe in der Nähe von Vancouver in einem Ort Namens Burnaby.

 

Ist das Schreiben von Büchern für dich Entspannung?
Schwierige Frage. Entspannung vielleicht nicht, weil mein Kopf ja dauernd überlegt und Ideen spinnt. Ich bin aber ein Mensch, der nicht unbedingt viel Ruhe braucht. Nach einer guten Schreibsession fühle ich mich richtig gut und erfüllt. Ich überlege gerade, was für mich entspannend ist. Am ehesten im Reitstall, wenn ich um das Pferd herum wuzzle. 🤣 (nicht meins, aber ein ganz liebes Pflegepferd)

 

Würdest du sagen reiten ist dein Hobby?
Ja auf jeden Fall. Ich habe über die Jahre, und wo immer ich gelebt habe immer zu den Pferden gefunden. Ich mag, dass man sich auf ein anderes Lebewesen einlassen muss, da vergißt man dann die eigenen Sorgen. Außerdem mag ich Power Yoga.
Eine richtige Power Frau eben 😉
😅 Geht halt nicht anders. LOL

 

Welches Buch hast Du zuletzt gelesen, oder hast du dafür keine Zeit?
Ich höre unheimlich viele Hörbücher. Quasi IMMER. Im Moment Crescent City 2 (einfach genial) und ich lese Das erste Buch der Mitternacht von Rose Snow (das geht verhältnismäßig langsamer, aber ist auch sehr fein) – und lesen muss sein. Ich lass mich ja gerne von anderen Werken inspirieren.

 

Da du ja Romantasy schreibst passt die nächste Frage, denke ich, sehr gut. Von welchem Fabelwesen würdest du dir am meisten wünschen, dass es wirklich existiert?
Oh spannend! Na ich hätte echt gern einen Niffler. Aber mein Hang zu Pferden käme dann wieder durch und so ein Pegasus wäre schon genial.
Oh ich liebe Niffler 😉 Hab von meinem Sohn zwei Funko Pop Niffler geschenkt bekommen.
Die Funkos sind aber echt genial.

 

Wenn du drei Personen, geschichtliche oder nicht, zum Essen einladen könntest, welche wären das?
Ah ja – ich würde mich super gerne mit Charlie Chaplin unterhalten, der war so eine spannende Persönlichkeit, einen Kaffee mit JK Rowling bitte und dann die Queen.
Interessante Auswahl.
Das Interview neigt sich dem Ende zu, zwei Fragen habe ich aber noch.

 

Wenn du mir eine Frage stellen dürftest, welche wäre das?
Du liest ein Buch, es ist Mitternacht und du musst um 5 Uhr aufstehen. Warum liest du weiter?
Gute Frage 😉
Ich lese weiter, weil das Buch total spannend ist und ich wissen will, wie es weiter geht. Ich sage mir, nur noch ein Kapitel und wenn das Buch gut ist lese ich einfach noch das nächste und übernächste usw. 😉

 

Weißt du noch, wie du auf uns Lesemamas aufmerksam wurdest?
ohhhh warte mal hat nicht jemand von euch Ein Lied, mein Leben gefunden?
Ja genau, das war ich 😉 Ich kenne es aber noch nicht.

 

Vielen Dank liebe Tini das du dir Zeit für meine Fragen genommen hast.
Super! Vielen lieben Dank! Ich freue mich sehr 🥰

 

Wir Lesemamas wünschen dir noch ein schönes Wochenende.
Euch auch ein wundervolles Wochenende

 

 

Hier kommen witzige Kapitelüberschriften die uns von Tini Wider zur Verfügung gestellt wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Würdest du uns noch eine kleine Leseprobe von “Das magische Backbuch” für unsere Leser zur Verfügung stellen?

 

Prolog
Ungewohnt still lag Berlin an diesem frühen Morgen da. Man
hätte meinen können, die sonst so pulsierende und quirlige
Stadt hielte den Atem an. Zu dieser Stunde begannen sich
gerade die zarten Dunstschwaden über dem Fluss aufzulösen und
die ersten Sonnenstrahlen tanzten glitzernd auf der
Wasseroberfläche.
Dieses Idyll durchbrach mit einem Mal eine einzelne
Radfahrerin. Energisch trat sie in die Pedale und störte sich
nicht daran, dass ihr die braunen Locken immer wieder wild
flatternd ins Gesicht schlugen. Dieser Umstand mutete überaus
seltsam an, weil die Umgebung so ruhig um sie verharrte. Ihre
Miene wirkte überaus ernst und unaufhörlich formten ihre
Lippen lautlose Worte. Die junge Frau schenkte dem
spätsommerlich blühenden Park, den sie passierte, nicht die
geringste Beachtung. Mit großem Schwung bog sie um die nächste
Ecke, ohne ihre halsbrecherische Geschwindigkeit zu drosseln.
In einem dynamischen Bogen schwenkte sie in eine breite
Straße, bremste nach wenigen Metern mit einem leisen
Quietschen und schob das Rad mit zügigen Schritten zwischen
zwei Gebäuden durch. Die kleine Seitenstraße, in der sie
verschwand, war so schmal, dass man sie leicht hätte übersehen
können. Mit alarmierter Miene hob sie den Kopf, als die
morgendliche Stille von entferntem Gemurmel und einzelnen
gedämpften Rufen zerrissen wurde. Nervös warf sie einen Blick
über ihre Schulter in die leere Straße und schloss mit
fahrigen Bewegungen endlich eine blau gestrichene Holztür, mit
der Aufschrift Lieferanteneingang Bäckerei SPF, auf. Einen
Moment später wurde sie von dem Gebäude verschluckt.
Der Ursprung des Lärms befand sich auf der anderen Seite
des Hauses. Vor dem, in allen nur erdenklichen Blautönen
getünchten und an der Fassade mit Stuck verzierten Laden an
der Ecke hatte sich eine lange Schlange gebildet. Ungeduldig
sahen manche der Wartenden auf die Uhr. Einer klopfte sachte
an die verschlossene Glastür, über der in stilvoll
geschwundenen Lettern das Wort Sugar Plum Fairy prangte.
Blumenkästen und -ampeln, die mit blauen und weißen Blüten
überquollen, zierten die gesamte Front und verliehen dem Laden
ein verwunschenes Ambiente.
Ein laut knallendes Geräusch, das eindeutig aus dem
Inneren des Ladens kam, ließ die Köpfe der Schlange Stehenden
abrupt hochschießen. Nach einem Herzschlag der Stille folgte
jedoch keine weitere Reaktion. Weder drinnen noch auf der
Straße rührte sich etwas. Und so beschäftigten sich die
Wartenden kurze Zeit später erneut mit ihren Smartphones oder
Schuhspitzen.
Hier kommt ihr zur ganzen Leseprobe
Auf der Homepage der Autorin findet ihr fünf Rezepte

 

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