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[Werbung] Blogtour “Halloweenkind: Ein Flüstern im Dunkeln” von Kathryna Kaa

Blogtour Halloweenkind: Ein Flüstern im Dunkeln von Kathryna Kaa

 

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Transplantationen und ihre Wirkungen

 

Hallo und herzlich Willkommen am zweiten Tag unserer Blogtour zu dem gigantischen Buch „Halloweenkind: Ein Flüstern im Dunkeln” von Kathryna Kaa.

Homepage von Kathryna Kaa

Gestern habt Ihr bei Susanne von Magische Momente eine Buchvorstellung erhalten, bei der ihr euch schon mal ein Bild dieser Geschichte machen konntet, bei mir erfahrt ihr heute ein wenig über Transplantationen.
Ich wünsche euch allen viel Spaß an meinem Blogtag.

 

Ratlos stehe ich vor der großen Tafel im Eingangsbereich der Klinik.
Herz- und Gefäßchirurgie, Innere Medizin und Kardiologie, Kardioanästhesie und Kardio-Rehabilitation, Anästhesiologie und Intensivmedizin, Kinderkardiologie und die Kinderherzchirurgie in welcher Abteilung habe ich nur meinen Termin?
Dank meinem Schusseligkeits-Gen hab ich natürlich meine Aufzeichnungen zuhause liegen lassen.
Oh hallo, ihr seid ja auch schon da. Susanne hat mich hier ins Herzzentrum geschickt, um mich mit Dr. Kiesler über Transplantationen zu unterhalten, sehr interessantes Thema.
Dr. Kiesler hat die Herztransplantation von Paulina durchgeführt und ich Schussel weiß jetzt nicht wie ich Ihn finden soll.
Während ich so vor der Tafel stehe, tritt ein Mann neben mich. Schlank Anfang 50, dunkelgrau melierte, doch immer noch dichte Haare, ruhiges besonnenes Auftreten, sein Kittel verbirgt die Kleidung, hervorblickende Sneaker lassen jedoch auf einen lockeren Menschen schließen.

 

Quelle

 

Guten Tag, suchen Sie jemanden?
Guten Tag. Ja ich suche das Büro von Dr. Kiesler, ich habe jetzt eigentlich einen Termin mit ihm.
Oh, da haben sie aber Glück, dass Dr. Kiesler auch nicht pünktlich ist, sagt er grinsend.
Äh, woher wissen Sie das?
Ich bin Dr. Kiesler 😉. Folgen sie mir einfach unauffällig in mein Büro.
Na, der Arzt ist ja mal cool drauf.
Als wir in seinem Büro ankommen bietet er mir einen Stuhl an.
Bitte setzen Sie sich. Wollen sie einen Kaffee?
Ja gerne. Mit viel Milch und viel Zucker.
So bitteschön ihr Kaffee. Was kann ich für sie tun Frau Kronawitter?
Nun, Dr. Kiesler, da sie bei Paulina die Herztransplantation durchgeführt haben, würde ich gerne mit ihnen über Transplantationen reden.
Ok, gerne. Dann mal raus mit ihren Fragen.

 

Quelle

 

Was kann dazu führen, dass man eine Transplantation benötigt?
Da gibt es viele verschiedene Gründe. Ein angeborener Herzfehler zum Beispiel. Häufig auch eine massive Herzmuskelschwäche, der wiederum verschiedene Ursachen zugrunde liegen, wie unter anderem eine Herzmuskelentzündung, wie sie durch eine schwere Grippe-Erkrankung hervorgerufen werden kann.

 

Wie lange muss ein Spender auf ein Organ warten?
Nun, je nach Dringlichkeit kann das schon mehrere Monate dauern.

 

Auf was müssen die Patienten im ersten Jahr achten?
Dr. Kiesler: Das erste Jahr ist wohl auch das schwierigste. Zunächst einmal ist eine strikte Hygiene einzuhalten, die sich auf alle Lebensbereiche erstreckt: keimarme Ernährung ohne rohe Eier, rohes Fleisch oder rohen Fisch, kein Kontakt mit Tierexkrementen oder wilden Tieren, kein Kontakt mit Schimmelpilzen, die z.B. in Nüssen, Blumenerde oder Wohnbereichen vorkommen können, sowie die Vermeidung großer Menschenmengen.

 

Quelle                                                                                                                              Quelle

 

Hat so eine Operation auch psychische Auswirkungen?
Natürlich. Die Patienten werden mit vielen neuen Dingen konfrontiert. Der Umgang mit den verschiedenen Medikamenten zur Immunsuppression und deren Nebenwirkungen sowie den neuen Verhaltensregeln hinsichtlich Hygiene und Lebensweise muss erst gelernt werden, da kann es durchaus zu Stimmungsschwankungen kommen.

 

Und seelische Auswirkungen?
Dr. Kiesler: Auch das. Die meisten Transplantierten stellen sich Fragen über die Herkunft des Spenderherzens. Das kann so weit gehen, dass das eigene Empfinden sich ändert und als das des Spenders oder der Spenderin interpretiert wird.

 

Können sie mir sagen wie viele Transplantationen 2019 in Deutschland vorgenommen wurden?
2019 gab es in Deutschland 344 Stück.

 

Puh, das ist eine ganz schöne Menge.

 

Welche Grundvoraussetzungen muss ein Patient erfüllen, um auf die Warteliste zu kommen?
Um auf die Warteliste für eine Herztransplantation aufgenommen zu werden, muss ein endgültiges Herzversagen vorliegen. Unterschiedliche Erkrankungen können das Herz so weit schädigen, dass ein endgültiges Herzversagen droht.

 

Wie viele Patienten warten aktuell ca. auf eine Transplantation?
Etwa 700 Patientinnen und Patienten warten derzeit auf eine Herztransplantation. Krankenhäuser melden jährlich etwa 500 neue Patientinnen und Patienten, die ein Spenderherz benötigen.

 

Ich finde das alles ist wirklich ein spannendes und wichtiges Thema, leider muss ich jetzt gehen, um meinen Blogartikel pünktlich an Susanne zu schicken.
Vielen Dank Dr. Kiesler das sie sich Zeit für mich genommen haben.
Das habe ich doch gerne getan, wenn sie noch Fragen haben melden sie sich einfach bei mir.
Ach, hätten sie zufällig einen Organspendeausweis da, ich hab meinen verloren und würde gerne wieder einen in meine Tasche tun.
Ja natürlich. Moment, ich hole ihnen einen. Hier bitte.

 

Quelle

Danke schön, und ich melde mich sehr gerne, wenn ich noch Fragen haben sollte.
So jetzt aber schnell heim und den Artikel fertig schreiben.
Ich hoffe mein Blogbeitrag hat euch gefallen, schaut morgen unbedingt bei Silke von World of Books and Dreams vorbei, sie hat ein Interview mit den Protagonisten geführt.

 

Blogtour Halloweenkind: Ein Flüstern im Dunkeln von Kathryna Kaa

 

Auch bei mir könnt Ihr am Gewinnspiel teilnehmen, ihr müsst nur folgende Gewinnspielfrage  mit 2-3 Sätzen beantworten.

 

Gewinnspielfrage
Was haltet Ihr von Organspende?

 

Um in den Lostopf zu springen, müsst ihr nun einfach die tägliche Gewinnspielfrage beantworten.
Wer nicht unter den jeweiligen Beiträgen kommentieren kann, der darf auch gerne eine Mail an (Bücher aus dem Feenbrunnen) senden.
Mail: admin@buecherausdemfeenbrunnen.de
Betreff: Halloweenkind: Ein Flüstern im Dunkeln

 

Teilnahmeregeln
– Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern
– Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
– Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
– Keine Haftung für den Postversand
– Versand der Gewinne innerhalb Deutschland
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
– Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall
innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn!
– Das Gewinnspiel läuft vom 02. Mai 2020 – 10. Mai 2020 um 23:59 Uhr
– Jeder Teilnehmer, der auf allen Blogs der Blogtour kommentiert (Frage beantwortet) bekommt für jeden Tag und jeden Blog jeweils 1 Los. (Bis zu 7 Lose kann man somit bekommen und die Gewinnchance erhöht sich automatisch.)
– Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt am 11. Mai 2020 bei Bücher aus dem Feenbrunnen im Laufe des Tages.

 

Tourplan!
Sa. 02. Mai 2020
Buchvorstellung
Bei Susanne von Magische Momente
***
So. 03. Mai 2020
Transplantationen und ihre Wirkungen
Bei Mir auf Lesemamas zauberhafte Welt der Bücher
***
Mo. 04. Mai 2020
Protagonisten Interview
Bei Silke von World of Books and Dreams
***
Di. 05. Mai 2020
Zu Besuch im Hexenhaus
Bei Susanne von Bücher aus dem Feenbrunnen
***
Mi. 06. Mai 2020
Magie und ihre Eigenarten
Bei Bianca von Bibilotta
***
Do. 07. Mai 2020
Halloween und die Grenze zwischen unserer Welt und der der Toten
Bei Nadine von Nadine’s bunte Bücherwelt
***
Fr. 08. Mai 2020
Autoren Interview
Bei Astrid von Letannas Bücherblog
***
Sa. 09. Mai 2020
Hier ist der Lostopf noch geöffnet
***
So. 10. Mai 2020
Hier ist der Lostopf noch geöffnet
***
Mo. 11. Mai 2020
Gewinnerbekanntgabe

 

Blogtour Halloweenkind: Ein Flüstern im Dunkeln von Kathryna Kaa

19 Kommentare

  • Franciska Becker

    Hallo.
    Interessanter Beitrag.
    Organspende – nach dem Ableben braucht man seine Organe nicht mehr. Während andere um ihr Leben kämpfen & vielleicht die eigenen kompatibel wären. Wieso sollte man sie nicht abtreten wollen, um evtl jemanden Leben zu schenken oder zu retten?
    Auch wenn dieses Thema ein unangenehmes, oft taburisiertes ist, es gruselig ist, sich im Lebendenzustand damit auseinander zu setzen, halte ich es für wichtig, sich zumindest darüber Gedanken zu machen.

    • Eugenia Hense

      Hallo
      Das ist ein schöner Beitrag
      Ich halte es für gute Idee zu spenden aber man muss auch gesund sein um zu spenden ich meine die Organe und wenn man schon alt ist darf man auch nicht spenden das hat mir mal ein arzt gesagt ob aber das stimmt oder es sich geändert hat kann ich nicht sagen.
      Ich weiß noch damals als meine Mutter eine Herz OP gehabt hatte ( herklappe bekommen) mussten wir viel verzichten und sie muss jede Menge Tabletten zu sich nehmen und sie hat Launen gehabt das könnt ihr euch nicht vorstellen da würde viel Tränen vergießen und viel Streit. Aber zum Glück ist jetzt alles wieder gut und sie ist wieder normal.
      Ich würde sagen die Leute die Spende habe voller Achtung und Respekt das sie so was machen und leben retten.

    • Simone Stüber

      Huhu,

      Ich finde die Organspende wichtig und richtig. Nach meinem Tod kann ich sie eh nicht mehr brauchen und wenn ich damit noch jemandem zu vielen Jahren leben verhelfen kann, warum nicht?
      Ich finde es toll, dass unsere Ärzte zu so etwas in der Lage sind. Das schafft Hoffnung für Kranke! Dennoch wünscht man sich und allen anderen natürlich, dass man sie niemals brauchen wird!

      In diesem Sinne
      Bleibt alle gesund!!

      Lg
      Simone

        • Jessica

          Huhu ich halte sehr viel von Organspende. Ich hab auch einen Ausweis. Das einzige was ich darin vermerkt habe was ich nicht spenden würde sind die Augen. Ich fühle mich mit dem Gedanken nicht wohl.

          • Lesemama

            Hallo Jessica,
            ich finde es gut das man bei den Ausweisen angeben kann was man nicht spenden will, so kann jeder selbst entscheiden mit was er sich wohlfühlt.
            Liebe Grüße
            Michaela

  • Alexandra Kremhoff

    Guten Morgen, also ich finde das Thema sehr interessant. Es ist sehr wichtig,da so viele auf eine Transplantation warten. Man sollte sich auch darüber Gedanken machen, einen Ausweis dafür zu haben. Denn wenn einem nicht mehr zu helfen ist, kann man vielleicht einem anderen Menschen helfen

  • karin

    Hallo und guten Tag,

    ja, dieses Thema ist wichtig und man sollte sich irgendwann/irgendwie seine Gedanken dazu machen.

    Aber das ist auch eine Sache, genau wie z.B. eine Abtreibung die jeder mit sich selber abmachen muss und soll, finde ich.

    LG..Karin..

  • Christina P.

    Hallo,
    danke für den Beitrag.
    Ich find es gut, dass so eine gefährliche Operation wie Organspende möglich ist, zumal sie immer ein Risiko bedeutet. Immerhin kann man sich damit fiese Krankheiten oder andere reaktionen einfangen. Hut ab vor den Leuten, die sowas ermöglichen und die eine Transplantation durchführen lassen an sich.
    Was ich nicht begrüße ist, wenn Menschen nachlässig mit sich umgehen, weil es zur Not eine Transplantation gibt. Aber das ist wohl eher eine sehr geringe Minderheit. Ebenso finde ich illegalen Organhandel fürchterlich.
    LG Christina P.

    • Lesemama

      Hallo Christina,
      da stimme ich dir zu, nachlässig mit seinem Körper umgehen nur weil es da dann eine Lösung gibt finde ich schrecklich.
      Von Organhandel will ich erst gar nicht reden 🙁
      LG
      Michaela

  • Daniela Schiebeck

    Finde ich ein sehr wichtiges Thema, ich würde aber aus etwaigen Gründen selbst nicht spenden.

    Liebe Grüße
    Daniela

  • Sabine Kettschau

    Tja, für mich ist das Thema Transplatation ein sehr nahes, präsentes. Ich habe eine Autoimmunerkrankung, mein Körper meint, die Gallenwege in meiner Leber seien Entzündungen und arbeitet gegen die Leber… Im letzten Jahr hieß es zu Beginn, dass eine Transplatation unausweichlich sei und im Juli sollte darüber konkret gesprochen und alles in die Wege geleitet werden. Dann wurde ich zur Diabetikerin (ja, ich kann nicht laut genug hier schreien bei diversen Erkrankungen..hmpf) und man glaubt es kaum. Durch das dadurch veränderte Leben hat meine Leber begonnen, sich zu regenerieren. Und zwar so stark, dass eine Transplatation erst mal vom Tisch ist. Erst mal…. aber ich werd damit leben müssen, dass es immer wieder so weit kommen kann.

    Von daher finde ich jetzt Transplatationen lebensnotwendig, klar, weil ich persönlich betroffen bin natürlich noch viel mehr. Aber vorher schon. In meinen Augen ist das unglaublich, was Ärzte da leisten, um Leben zu retten. Der Wahnsinn, was da mittlerweile schon möglich ist!

    Ich darf aufgrund der ganzen Medikamente, die ich nehmen muss und der Schädigungen, die ich mittlerweile habe, kein Organspender mehr sein, aber das sollte für jeden gesunden Menschen selbstverständlich sein, dass er diesen Ausweis mit sich führt. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich eine richtiggehende Pflicht auch nicht gut fänd. Das soll man schon mit sich ganz allein ausmachen dürfen.

    Sorry, dass es doch mehr als 2 bis 3 Sätze sind 😉 Aber das Thema ist für mich halt sehr wichtig…

    Liebe Grüße
    Sabine

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