Rezensionen,  Startseite

Rezension / Werbung “No Legal Love” von Ira Potter

***Werbung***

 

No Legal Love ist im Juli 2019 von Ira Potter erschienen.

Hier geht’s zum Buch bei Amazon

Ira Potter / I.L. Krauß

 

Inhalt:

Jake wurde von seiner langjährigen Freundin verlassen, nicht nur einfach verlassen, sondern sie ist mit seinem ehemals besten Freund durchgebrannt. Dem nicht genug zerrt sie ihn auch noch vor Gericht, aber warum?
Josie arbeitet im Antiquitätencafe von Mr. Thomas, sie arbeitet gerne dort, was aber bald der Vergangenheit angehört, denn Mr. Thomas muss das Cafe schließen weil er pleite ist.
Wo soll Josie nur so schnell eine neue Arbeit herbekommen?

 

Meine Meinung:

Bisher habe ich von dieser Autorin, unter ihrem anderen Pseudonym, nur Fantasy für Kinder gelesen, dieses Mal hat sie eine Romance geschrieben, die es in sich hat. Diese Geschichte braucht sich nicht hinter den Fantasy Geschichten zu verstecken, denn sie ist genau so genial umgesetzt worden. Der Schreibstil ist flüssig, warmherzig und spannend, man merkt, dass sie sich mit dem Thema Surfen viel auseinandergesetzt hat, mir persönlich waren es aber zu viele Surfer Begriffe die ich als Laie überhaupt nicht verstanden habe, es stört aber nicht beim lesen. Die detailreichen Beschreibungen der Autorin machen es dem Leser leicht in die Geschichte einzutauchen. Die dramatischen Wendungen halten den Spannungsbogen oben. Aktuelle Themen wie z.B. Trump mit seiner Politik gegen Migranten werden hier zu einer fesselnden Geschichte verwoben.
Jakes und Josies Leben könnten unterschiedlicher nicht sein und doch weißen sie parallelen auf. Die ständige Angst von Josie, von den Behörden entdeckt und abgeschoben zu werden, ist richtig spürbar und nachvollziehbar. Ich möchte mir nicht vorstellen wie es wäre in ständiger Angst leben zu müssen, da wundert es mich nicht, dass sie sich Jake zuerst nicht öffnet und er somit ein falsches Bild von ihr bekommt. Was Josie in jungen Jahren schon erleben muss ist einfach schrecklich und wird leider in ihrer neuen Heimat, Amerika, nicht wirklich besser. Jakes Zielstrebigkeit ist beeindruckend. Die Missverständnisse, die zwischen den beiden stehen kommt von einem Typischen Problem, was wir leider fast alle haben, nämlich die fehlende Kommunikation. Hätten sie sich gegenseitig früher voneinander erzählt wäre manche Situation zu vermeiden gewesen, was ich aus meinem Leben leider auch kenne. In dieser Hinsicht hat mir das Buch wieder bewusst gemacht woran ich persönlich arbeiten muss. Die Charakter der Protagonisten gefallen mir sehr gut. Beide sind herzensgut und hilfsbereit, was heutzutage nicht unbedingt selbstverständlich ist. Jake ist Josie gegenüber sehr zuvorkommend was ihn mir sympathisch machte, auch wenn er zu beginn unbeabsichtigt ein Rüpel war. Wie Ira Potter Themen wie z.B. Migration, das älter werden und die damit Verbundenen Erkrankungen oder Freundschaft miteinander verbindet ist wirklich beeindruckend. Für mich war das Ende zu abrupt, da hätte ich mir noch mehr Informationen gewünscht. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, und es bleiben auch keine Fragen offen, aber ich hoffe auf eine Fortsetzung, da im Ende noch sehr viel Potenzial steckt.

 

Fazit:

Wer die Autorin I. L. Krauß kennt sollte sich dieses Buch unter ihrem neuen Pseudonym nicht entgehen lassen, aber auch allen anderen Lesern, die noch kein Buch von I. L. Krauß kennen, empfehle ich dieses Buch. Eine Mischung aus Urlaub und Surfen am Strand, und der aktuellen verschärften Situation der Migranten in Amerika konnte mich wirklich begeistern. Sehr gerne empfehle ich dieses Buch weiter. Die 5* sind wahrlich verdient.

 

No Legal Love von Ira Potter

Produktinformation
Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 4411 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 331 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07V78MPDN
Preis: 0,99 Euro

Klappentext:
Jake möchte nur surfen.

Josie möchte nur leben.

Josie hat ihren Job verloren und Jake den Glauben an die Liebe.

Eines Abends wird Josie Opfer eines Übergriffs und Jake ihr unverhoffter Retter. Er versteht nicht, weshalb sie den Vorfall nicht anzeigen will. Was er nicht ahnt: Josie hält sich nur illegal im Land auf …

»Ich habe nichts bestellt.« Es klang nicht unfreundlich, eher verblüfft.
Josie wagte ein Lächeln. »Geht aufs Haus.«
Blinzelnd betrachtete Jake erst seinen Kaffee, dann wieder sie. »Warum tust du das?«
Einen Moment lang musste Josie selbst darüber nachdenken. Wieso wollte sie jemanden aufmuntern, der sie zuvor nicht besonders nett behandelt hatte? »Weil ich keinen Grund habe, zu jemandem unfreundlich zu sein, dem es sichtlich schlecht geht.«

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.