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Rezension / Werbung “Das Nebelmädchen” von Siegmund Fabienne

 

Coverrechte: Fabienne Siegmund / Arunya Verlag / Designer
© Foto: Michaela Kronawitter

 

Das Nebelmädchen ist im Juli 2015 von Fabienne Siegmund beim Arunya-Verlag erschienen.

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Arunya Verlag

 

Inhalt:

Eliza Willows, 16 Jahre alt, zieht mit ihrer Mutter Margaret nach Mirror´s End, nachdem ihr Vater die beiden wegen einer anderen verlassen hat. Eliza wollte nicht dort hinziehen, aber was blieb ihr anderes übrig. Immerhin hatte sie ihre geliebten Bücher dabei, was ihr ein wenig Vertrautheit gab. Seltsamerweise waren um das Häuschen Mirror´s End des Nachts weniger Sterne am Himmel als in der Stadt mit all ihren Lichtern. Welches Geheimnis verbirgt sich in dem Haus?

 

Meine Meinung:

Ich habe von Fabienne Siegmund schon einmal ein Buch von einem anderen Verlag gelesen. Als ich auf den Arunja Verlag aufmerksam gemacht wurde und dort dieses Buch der Autorin gesehen habe, war meine Neugierde geweckt. Das Cover ist eigentlich nicht besonders spektakulär, aber genau das macht es für mich in diesem Fall umso interessanter und es passt absolut zur Geschichte. Der Schreibstil ist spannend, interessant, flüssig und fesselnd. Die Geschichte zu lesen war sehr angenehm und hat Spaß gemacht. Das Buch beinhaltet einzelne Illustrationen, welche mir prima gefallen. Die Charaktere wirken echt und haben zum Teil sehr interessante Persönlichkeiten. Die Schicksale hinter einigen Personen sind sehr ergreifend. Eliza ist eine freundliche und hilfsbereite Person, die es im Leben nicht immer leicht hatte. Vielleicht war es ja Bestimmung, dass gerade sie nach Mirror´s End kommt und das Nebelmädchen Moira trifft. Die Geschichte von Moira ist tragisch und traurig. Mir erscheint Moira eher aus Fleisch und Blut denn aus Nebel zu sein. Als ihr Eliza von ihrem Leben in der großen Stadt und den Sticheleien, denen sie ausgesetzt war, erzählt, denkt Moira es wäre ein schönes Leben gewesen. Wie soll sie es auch besser wissen, wo ihr Leben um so vieles schlimmer war. Die Ereignisse überschlagen sich und Eliza braucht Hilfe, um ihre Mutter und Moira zu retten. Diese Hilfe bekommt sie in Form von Cedric, dem Enkel des Buchhändlers, der mehr über Moira und Mirror´s End zu wissen scheint als er zuerst zugeben wollte. Der Trödelmarkt der Träume zu dem sich die zwei begeben müssen kommt mir wie ein Märchen vor. Die verschiedenen Figuren, die es dort gibt, könnten direkt aus einem Märchen aufgetaucht sein. Am putzigsten fand ich die Buchstabenwürmchen. Die konnte ich mir so richtig lebhaft vorstellen. Auch das Verschwinden der Sterne in der realen Welt rund um Mirror´s End erinnert an ein Märchen. Die Autorin benutzt in der Geschichte interessante Wörter wie z.B. Finsterdunkel, deren Erklärung total plausibel klingt. Zitat aus Kapitel 1: Bücher konnten einem nicht wehtun, und wenn doch, wenn sie wie ein Spiegel waren, der einem das eigene Leben unbarmherzig vor Augen führte, konnte man sie einfach zuklappen. © Fabienne Siegmund

 

Fazit:

Ich kann nicht nachvollziehen warum dieses Buch so wenige Rezensionen und somit wenig Beachtung findet. Ganz im Gegensatz zum ersten Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe, stimmt hier der Inhalt der Geschichte mit Cover und Klappentext überein. Ich kann mir nur vorstellen, dass es evtl. am Cover liegt, welches nicht so auffällig gestaltet ist. Ich würde mir für diese Geschichte viel mehr Beachtung wünschen, denn das hat sie verdient.

 

Produktinformation
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 680 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 171 Seiten
Verlag: Arunya-Verlag (22. Juli 2015)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B012BXQSHC
Preis: 3.99 Euro

Klappentext:
Eliza Willows ist nicht begeistert, mit ihrer Mutter in das abgelegene und verwinkelte Landhaus Mirror’s End zu ziehen. Als ihr aber bereits in ihrer zweiten Nacht ein Mädchen aus Nebel in ihrem Schlafzimmer begegnet, ändert sich für die Sechzehnjährige alles. Denn schon am nächsten Morgen scheint sich ihr Schicksal mit dem der alten Geschichte, die sich um Mirror’s End rankt, verwoben zu haben.

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